Erfolgsstory …

…  Helma?

Real-Depot-Wert Helma Eigenheimbau: Highflyer geht nach Kaufsignal auf Rekordhoch ins neue Jahr

Quelle: http://www.deraktionaer.de/aktie/displayAction-204730.htm

 

 

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Gleiche Fehler…

… neue Chancen?

Die schnelle Gangart in Sachen Marina Olpenitz erinnert an das ungestüme Vorpreschen, als das damalige Ferienresort Port Olpenitz mit Gewalt und geschlossenen Augen durch sämtliche Gremien Kappelns gewunken wurde.

Droht jetzt das gleiche Schicksal?

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Quelle: Schleibote / shz / 18.12.2015

Nur schnell in trockene Tücher…

… die gewohnte Dringlichkeit in Sachen Ferienresort Olpenitz und rascher Bewilligung aller möglichen Anträge ist weithin bekannt – geändert hat sich auch derzeit nichts.

Auch deshalb hiess es in der jüngsten Sitzung des Bauausschusses:
Zack Zack!

Dass der Bauausschuss nun unbedingt noch kurz vor Jahresfrist Baurecht auf dem genannten Areal der geplanten Marina schaffen soll, hat derweil einen anderen Grund. Wie Per Barlag Arnholm, geschäftsführender Gesellschafter der Helma, erläuterte, ist dieser Schritt von wirtschaftlicher Bedeutung für das Projekt. „Wir haben zwei Käufer für die Fläche“, sagte Arnholm vor dem Ausschuss. „Beide haben ab 2016 ein Rücktrittsrecht und werden das auch wahrscheinlich wahrnehmen. Wenn das passiert, haben wir keine Marina und das Ostseeresort wird um Jahre zurückgeworfen.“

In gewohnter Hektik also werden die Weichen gestellt, die den Bau von Hallen und Yachthafen frei machen.

 

Im Ausschuss herrschte große Einigkeit darüber, dass die kurzfristige Vorlage der Stellungnahmen äußerst unglücklich sei. Gleichwohl betonte der Ausschussvorsitzende Volker Ramge (CDU): „Ich finde es sehr gut, dass Stadt und Investor in der Art auf die Umweltverbände zugehen. Das ist deutlich mehr als das, was wir tun müssen.“ Auch Rainer Moll (SPD) erkannte darin den Knackpunkt. „Die Verzögerung ist nur dem Umstand geschuldet, dass die Helma freiwillig mit den Naturschützern geredet hat“, sagte er. „Die Sache deshalb ins neue Jahr zu ziehen, halte ich für viel zu riskant.“ Daran ändere für ihn auch die Tatsache nichts, dass die Vereinbarung noch nicht von allen unterschrieben sei. Moll: „Wir sollten uns nicht am Nasenring durch die Manege führen lassen, nur weil einige ihre Termine nicht einhalten.“ Das sah Dietrich Landmann, HelmaProjektentwickler, genauso. „Wir wollen das Projekt zügig und erfolgreich hinter uns bringen“, sagte er. „Das gelingt aber nicht, wenn es uns nun zum Nachteil gereicht, dass Unterschriften fehlen.“

Bedenken werden wie üblich beiseite geschoben:

MarinaBetreiber Thedje Ancker brachte noch eine andere Sorge ins Spiel – nämlich die des zu ähnlichen Klientels der alteingesessenen Werftbetreiber und des neuen Betreibers im Ostseeresort. „Wir sind nicht gegen eine Investition in diesem Bereich“, sagte Ancker. Aber er wünsche sich einen Zusatzvertrag, der die Reihenfolge des Baus regelt. Ancker: „Erst die Dockhalle für die großen Boote, um ein Zusatzangebot für die Region zu schaffen.“ Rainer Moll stellte an dieser Stelle klar, dass der Hafen im Resort ohnehin für anderes Klientel gedacht sei.

Hauptsache, es geht voran!

Quelle: SHZ / Schleibote, 17. 12.2015