Olpenitz: Planung auf "vernünftigem Niveau"…

… Neues aus dem Norden …

Nach dem Eigentümerwechsel in Olpenitz folgen jetzt die ersten Änderungen.
Das Ostseeresort erhält etwa einen zweiten Strand im Außenbecken.

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Shz, 28.Februar 2014

Zitat:

Ersatzlos gestrichen wird demnach im ersten Teilbereich die Hotelinsel. Stattdessen wird die dortige Fläche als Sportboothafen festgelegt. Ebenso wird die Lagunen ähnliche Wasserfläche im südöstlichen Teil des Innenbeckens (Teilbereich 2) verschwinden. „Dort entsteht eine Grünfläche mit Spiel- und Sportplatz“, sagte Planer Frank Springer.

Im Teilbereich 4 werden künftig der Wachturm, der ursprünglich als einziges ursprüngliches Gebäude des ehemaligen Marinestützpunktes erhalten werden sollte, sowie die in der Nähe geplante Kirche wegfallen. Die neben dem Wachturm vorgesehene Hafenmeisterei wird nun landseitig in den Innenhafenbereich wechseln, da die Marina dort auch untergebracht werden soll. Auf Höhe der Marina werden dann eine Werft und maritime Gewerbebetriebe angesiedelt. Im südwestlichen Bereich des Außenbeckens (Teilbereich 3), wo ursprünglich der Sportboothafen vorgesehen war, soll dafür Strand aufgespült werden. Westlich davon soll eine Promenade entlang führen.

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Ähnlich…

… „Urlaub zwischen Bauschutt und Unkraut“

Im Seepark Waren/Planung Herbert Harm geht es nicht wirklich voran:

Bauamtsleiter Gunter Lüdde erklärte, woran es momentan hapert:
“Das Baugenehmigungsverfahren beim Kreis ruht, weil der Investor mit einigen Gebühren nicht einverstanden ist.
Außerdem konnte er vom Wasser- und Schifffahrtsamt Lauenburg die Uferstreifen noch nicht pachten, und auch die Waldumwandlung ist noch nicht in Papier und Tüten.
Denn das erste Grundstück der Fontanestraße war als Wald deklariert und muss umgewandelt werden.
Der Investor muss dafür Ausgleichspflanzungen vornehmen.”

Quelle: wir-sind-müritzer.de

Untergang…

… der Erhalt, bzw. Neubau einer Schwimmhalle für Kappeln rückt in unendliche Ferne…

Kappelns Tage mit Schwimmbad sind gezählt.
Mit Jahresende schließt das alte Bad, und ein neues wird es vorerst nicht geben.

Für Kappeln wären Baukosten von rund neun Millionen Euro schlicht nicht zu finanzieren, hinzu käme Zins & Tilgung.
Das Fazit unerbittlich: „Ein Schwimmbad können wir uns in unserer finanziellen Lage einfach nicht leisten“, so die Bürgervorsteherin [Dagmar Ungethüm-Ancker], die dazu aufrief, sich nach Alternativen für den Schwimmunterricht von Schulklassen und DLRG umzusehen.

Schleibote, 21.Februar 2014

Aufgemerkt…

…praktisch direkt vor der Haustür finden sich Granatenreste aus dem Krieg am Badestrand:

An der Ostseeküste werden immer wieder Treibladungen für Granaten angespült. Wahrscheinlich handelt es sich um Altlasten aus dem Zweiten Weltkrieg. Der Kampfmittelräumdienst will die betroffenen Strände im Auge behalten.


Betroffen
ist demnach nicht nur Kappelns Bürgermeister Heiko Traulsen, sondern auch Weidefeld:

Von einem ähnlichen Fund kann Kappelns Bürgermeister Heiko Traulsen berichten – gemacht hatte er diesen am Strand von Kronsgaard. Dass jedoch auch Kappelns Hausstrand Weidefeld betroffen ist, sei ihm neu, sagt er.
Inzwischen wurde der Kampfmittelräumdienst informiert, die Experten haben den Strand südlich von Olpenitz in Augenschein genommen und 140 Gramm Stangenpulver eingesammelt.
Für die Sprengstoff-Experten Kleinkram – dennoch werde man den Strand jetzt öfter absuchen, so ein Sprecher.

Was für die Sprengstoff Experten „Kleinkram“ bedeutet, ist für eine Region, die vom (Strand- & Wasser-) Tourismus lebt, sicher eine potentielle Katastrophe:
Die eher harmlos aussehenden Treibladungsstangen bergen großes Verletzungsrisiko.

Quelle: SHZ

Good bye Port Olpenitz, welcome …

… OSTSEE RESORT OLPENITZ.

Quelle: SHZ / Schleibote, 8.2.2014

In möglichst acht Jahren soll der Ferienpark an der Schleimündung in neuem Glanz erstrahlen. Per Barlag Arnholm/Helma Ferienimmobilien GmbH ist zuversichtlich und packt an:

„Port Olpenitz ist zu negativ behaftet“, glaubt er. Mit einem anderen Namen steht zumindest schon mal etwas anderes drauf. Was die Inhalte angeht, gibt er sich zurückhaltend.
„Wir müssen erstmal beweisen, dass wir auch wirklich etwas hinstellen.“ Was das sein wird, nennt der gebürtige Däne „eine Planung auf vernünftigem Niveau“.

Auch sonst ändert sich vieles – aber längst nicht alles!
4000 statt 7000 Betten, erschwinglichere Preise zwischen 220 000 und 280 000 Euro statt einer Million.
Ein Hotel? Wenn es gut läuft ja, wenn nicht, dann eben nicht.
Künstliche Inseln?
Vielleicht später, aber eigentlich…
Vielleicht auch eine kleine Autofähre mit Anschluss nach Dänemark.
Nicht mehr ganz so bunte Häuser, die neuen aber passend zum Rest.

Passend auch der hoffnungsvolle Ansatz, den sie Stadt Kappeln inzwischen mehr als einmal gehört haben dürfte:

… für die Zukunft Arbeitsplätze und Steuereinnahmen.
Bei Auftragsvergabe bevorzugt regionale Unternehmen…

Seinen Optimismus speist Arnholm aus dem Interesse an dem Projekt.
Obwohl die Vermarktung erst am 1. März startet, hätten sich bereits 60 bis 80 Kaufinteressenten gemeldet.
„Dabei hatten wir keinen von denen angesprochen.“

panta rhei … alles fliesst

Nachtigall…

… ick hör dir trapsen…“

Keine Genehmigung
Trotz PR-Video: Still ruht der Seepark
Waren · 02.02.2014

Wann geht’s nun endlich los? Schließlich sollen doch viele Millionen Euro am Ufer der Müritz verbaut werden.
Doch die Eröffnung des Seeparks wird noch auf sich warten lassen.
Immer noch fehlen Genehmigungen.

Klick!

… wenn´s mal wieder länger dauert…

Quelle: Müritz Zeitung