Ein Stück Kappeln, ehrlich…

… ganz nah dran…

Im Meer, nicht im Trüben fischen

NORDEN
Wie Politik bei den Leuten im Alltag ankommt – eine Reise in alle Himmelsrichtungen.
Erste Station
AUS KAPPELN AN DER SCHLEI
WALTRAUD SCHWAB (TEXT), FRANZISKA F. SCHOLZ (ILLU)

[…] Jetzt kämpfen sie im Stadtparlament auf aussichtslosem Posten. Etwa gegen Investorenprojekte auf den verlassenen Militärbasen der Marine. Das eine Projekt, Port Olpenitz, bei dem auf einer Landzunge im Meer tausend Wohnungen und Luxushäuser entstehen sollten, ist schon pleite. Nun wird an einem neuen Investorenprojekt auf anderem ehemaligem Militärgelände gearbeitet, den „Schleiterrassen“, einer noblen Wohnsiedlung direkt am Fjord.
Auf Gelände, das sich die Natur mittlerweile zurückerobert hat. Das wollen die Grünen so nicht, aber ihr Einfluss ist gering. Noch nicht mal bei der Umwidmung einer Baumwiese hinterm Kappelner Rathaus, die partout zu einem Parkplatz werden soll, haben ihre Einwände eine Chance. […]

Quelle: taz./ 31/08.2013

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Harms Hafendorf…one more time…

… eins mehr:

Zerpenschleuse (bey) Die Idee gibt es seit mehr als zehn Jahren – jetzt wird sie endlich umgesetzt:
In Zerpenschleuse entsteht ein Hafendorf. Am Mittwochabend präsentierten der Architekt Herbert Harm und die Helma Ferienhaus GmbH der Öffentlichkeit das Projekt.

Ansonsten ändert sich das bewährt/bekannte Konzept des Port Olpenitz Planers nicht:

220 Ferienhäuser auf einem insgesamt 90.000 Quadratmeter großen Grundstück, 50 Liegeplätze auf 13.000 Quadratmeter Wasserfläche, dazu die üblichen „Verdächtigen“, sprich Nahversorger, Sanitäranlagen und ein Gebäude für den Hafenmeister runden das Angebot der entweder 51 oder 67 qm kleinen Holzferienhäuser (skandinavischer Stil…) ab.

Dies alles für den Erholung suchenden Berliner, der für kleines Geld – unter 100 000 Euro für ein Haus inklusive etwa 300 Quadratmeter großem Grundstück – seinen Traum vom Urlaub „zwischen Wasser und Wiese“ wahr machen wird.

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Märkische Oderzeitung/ 29.8.2013

Es grünt sich so hin…

… die Pläne für die Ellenberger Terrassen nehmen weiter Gestalt an – und passen sich nach leiser Kritik und ersten Umweltbedenken an, so dass sich die die nächsten Ziele verstärkt abzeichnen und realisierbar erscheinen.

Ellenberg: Mehr Grün, weniger Boote
Investoren der Schlei-Terrassen verzichten auf zweite Steganlage / Gehölzpflanzungen im Süden werden üppiger als geplant

So berichtet der Schleibote von heute, 24. August 2013, denn auch positiv von der letzten Sitzung des Bauausschusses, mit dem die Planungen mit sieben Ja zu einer Nein Stimme(n) angeschoben wurden.

Dabei dürfte besonders das Wort Frank Kogels als Mitinvestor der Planungen bedeutsam werden, denn weitere Zugeständnisse scheinen ausgeschlossen:

Der Geschäftsführer der Norddeutsche Grundvermögen nannte die Veränderungen zur Ursprungsplanung „einen ganz großen Schritt“.
Man habe das Gehölz gestärkt und eine Steganlage aufgegeben – „für uns ist das erheblich“, sagte Krogel. „Aber wir haben es auch gerne gemacht, weil wir ja eine tragfähige Planung auf den Weg bringen möchten.“
Unterm Strich jedoch, das verhehlte Krogel nicht, sei die finanzielle Tragfähigkeit nach dem Verzicht auf die zweite Steganlage nun ausgereizt.

Übertreibung macht anschaulich…

… für alle, die es noch nicht mitbekommen haben:

Demnächst sitzen wir alle an und in der Schlei… auf dem Trockenen… vielleicht!

10.000 Arbeitsplätze in Gefahr

Es hängen dunkle Wolken über der Schlei-Region, denn die zukünftige Wirtschaftlichkeit des Ostseefjord Schlei ist in Gefahr.
Dieses Mal ist es kein Großprojekt, wie Port Olpenitz, bei dem Unternehmer für das Scheitern verantwortlich waren und damit die Hoffnung auf Hunderte neue Arbeitsplätze zerstörten, jetzt sind bestehende Beschäftigungsverhältnisse in der Fischerei und Gastronomie sowie bei Werften und Vertreibern von Wassersportartikeln und -bekleidung in Gefahr.

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Quelle: Moin Moin / 21. August 2013

Gefälligkeit oder fällige Informationen…

… auch ein einfacher Parkplatz(aus)bau kann in Kappeln zum Hindernislauf werden, wie der Artikel im heutigen Schleiboten beweist, der den diesbezüglich abzustimmenden Ausschuss mehr oder weniger halb informiert statt umfassend aufgeklärt zurücklässt.

Rathaus-Parkplatz: Ausschuss fühlt sich überrumpelt
Spät wurde bekannt, dass Bewirtschaftung über feste Vermietung erfolgen soll

Wem gehört der Parkplatz? Wer darf ihn nutzen? Wer profitiert davon?
Die Kappeln-kryptische Antwort beweist Auslegungspotential:

„Die Parkplätze werden öffentlich angeboten.
Sie sind öffentlich, aber eben fest vergeben.“

Kein wirkliches Wunder also, dass Bearbeitungsbedarf besteht, bis sich die Sachlage klärt:

Den gewachsenen Widerstand gegen die Vorlage vermochten diese Wortmeldungen nicht mehr zu brechen. Stührwold und Dirk Langenstein (LWG) beantragten die Zurückstellung der Vorlage. Wenigstens darüber herrschte mit sechs zu zwei Stimmen (SPD) eine klare Mehrheit.

aufmarschiert…

… anlässlich der -zunächst?- letzten Reise des „Albatros“ fährt die Stadt Kappeln groß auf:

Jetzt wird der „Albatros“, der nach gründlicher Restaurierung durch den Verschönerungsverein Kappeln e. V. offiziell „seinen vorläufig endgültigen Platz“ auf dem ehemaligen Brückenkopf auf der Ellenberger Seite Kappelns erhalten hat, vom Verschönerungsverein Kappeln e. V. an die Stadt Kappeln übergeben.

Das wird im Rahmen einer zweistündigen Feier am kommenden Sonnabend, dem 24. August 2013, um 12 Uhr, geschehen.
Und jedermann ist eingeladen, mit dabei zu sein.

Ein bisschen abgespeckt und vrändert wurden die Ursprungspläne „Kommt die Gorch Fock nach Kappen…?“ dann aber doch:

Hiess es noch im März

…Für Ende August, Anfang September ist dann ein „Albatros-Fest“ geplant, bei der die Figur eingeweiht werden soll. Wie dieses Fest aussehen könnte, berichtet erneut der Bürgermeister. Demnach ist vorgesehen, dass die Bürger in einer Art Sternmarsch aus allen Kappelner Ortsteilen zum Albatros hin marschieren.

Sieht das Protokoll heute vor…

Zunächst werden die Teilnehmer dieser Veranstaltung mit musikalischer Begleitung durch das Kappelner Schlei-Orchester an den Aufstellungsort des „Albatros“ auf der Ellenberger Seite gebracht. Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Heiko Traulsen erfolgt der gemeinsame Marsch ins Hafenvorfeld auf die andere Seite der Schlei, wo die Teilnehmer durch das „Marinemusikkorps Ostsee“ unter Leitung von Fregattenkapitän Friedrich Szepansky begrüßt und musikalisch unterhalten werden.

Nach der erneuten Begrüßung der Anwesenden durch Bürgermeister Traulsen auf der Alt-Kappelner Seite folgen Ansprachen der Bürgervorsteherin Dagmar Ungethüm-Ancker, des Kommandanten der „Gorch Fock“, Kapitän zur See Helge Risch, sowie Grußworte Vertreter des ehemaligen Stützpunktes Olpenitz und der Marine Waffenschule. Die Veranstaltung endet mit einem Auftritt des „Marinemusikkorps Ostsee“.

Quelle(n):
Internet Seite Kappeln Ellenberg.de
Schleibote

Hingeschaut…

… und bass erstaunt…

Finden Sie den Unterschied?

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… ein idyllisches Plätzchen an der Schlei mit Aussicht…

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… der Fehler? Klar, Codename „Der Adler ist gelandet

DSCN0020 … Boje ruht fest…

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… und dann das: Harm Eiche in Insolvenzmasse verschwunden?…

Moment. Was?

Tatsächlich, der Stolz des Deutschen Waldes hat sich samt
Plakette still und heimlich vom Acker gemacht.

Zur Erinnerung…

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