Durchbruch…

… der „Rekordauftrag“ der erst vor etwa über einem Jahr gegründeten Helma Ferienimmobilien GmbH, die auf dem Gelände des Port Olpenitz in Vierlingsweise 24 Wohneinheiten mit jeweils knapp Hundert Quadratmeter Größe errichten will, ist Zeichen des gewünschten Fortschritts, das einstige „Leuchtturmprojekt“ Projekt nach der Insolvenz des letzten Jahres in kleineren Einzelschritten weiter voran zu bringen.

Die Helma Ferienimmobilien GmbH will die skandinavisch leichten und vom Typ her wieder anders aussehenden als die bisher schon auf dem Gelände errichteten Häuser mit Hilfe von Subunternehmern selbst errichten und -später auch als Ferienwohnungen-verwalten.
Die Port Olpenitz Gmbh, ist dabei aber selbstverständlich weiterhin für die eigenen Häuser und Grundstücke verantwortlich.

Die finalen Preise der neuen Häuser werden derzeit noch kalkuliert, und auch andere Zahlen – wie der beschlossene Kaufpreis des 3000 Quadratmeter großen Geländes – bleiben bislang von beiden Seiten der Verhandlungspartner ungenannt.

Quelle: Shz, 26.05.2012

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"Vierlinge" für Port Olpenitz…

… nach kurzer Pause jetzt das nächste Ansinnen:

Am Yachthafen direkt am privaten Strand und unmittelbar zwischen Ostsee und Schlei errichtet HELMA 24 Ferienhäuser als sogenannte „Vierlinge“ in skandinavischer Architektur.

Mit einer Wohnfläche von rund 93 Quadratmetern bieten die lichtdurchfluteten Ferienhäuser Platz für bis zu sechs Personen.

Das übliche -zum Teil optionale- Zubehör (Markenküche, Whirlpool, Möbelpaket, Fussbodenheizung, Sauna, Kamin) lässt hoffentlich erneut Käuferherzen höher schlagen – denn die Argumentation ist bereits hinlänglich bekannt:

„Wir freuen uns sehr über das große Interesse an dieser einmaligen Lage mit Wasser auf allen Seiten. Solch eine Lage direkt an der Ostsee wird es in Deutschland nicht wieder geben“, berichtet Per Barlag Arnholm, Geschäftsführer der HELMA Ferienimmobilien GmbH.

Mehr Informationen?
Hier.

Planungshilfe für Selbstverständliches…

… in Sachen Rücksichtnahme und vermeintlichem Interessen- und Nutzungskonflikt zwischen intakter Natur und sportlicher Tätigkeit gibt es jetzt dringend benötigte Nachhilfe.

Dabei verwundert es schon, dass es offenbar (zu) viele Menschen gibt, die Egoismus mit Ignoranz paaren.

Segler als Störenfriede in den Kinderstuben der Schweinswale auf der Ostsee. Kanuten, die auf der Treene sensible Uferbereiche aufwirbeln.
Mountain-Biker, die ohne Rücksicht auf Fauna und Flora durch die Wälder brettern.
Die Liste der Nutzungskonflikte zwischen Sport und Naturschutz ist groß in der Region.

„Was Sportler für den Naturschutz leisten können“ tuituliert entsprechend der shz Verlag seinen Artikel und verweist auf die gerade groß angelaufene Aktion des Landessportverbandes, in der Aufklärungsarbeit dafür sorgen soll Sport, Natur und Nachhaltigkeit miteinander zu vereinen.

Zwischen Skepsis und Aufbruch…

… was wird aus der aufgegebenen Marinewaffenschule Kappeln Ellenberg?

Auf der letzten Mitgliederversammlung der LWG (liberale Wählergemeinschaft Kappeln) wurde erste Unzufriedenheit über den aktuellen Entwicklungsstand deutlich:

Demnach zweifle man am Vorankommen der Stadtteilentwicklung und äußerte die Vermutung, dass ein anderer der potenziellen Investoren zum jetzigen Zeitpunkt bereits deutliche Fortschritte hätte vorweisen können.

Tatsächlich hatte die LWG sich seinerzeit im Rennen um das Gelände und den neuen Stadtteil für die Big Städtebau als Investor ausgesprochen, „weil sie ein ehrliches und schlüssiges Konzept vorgelegt hatte“ – und Fraktionsvorsitzender Michael Arendt geht gar einen Schritt weiter:
„Ich behaupte, mit der Big Städtebau hätten wir längst angefangen.“

Zwar sei beim jetzigen Grundstückseigentümer, der Atlantic Maritime AMA GmbH, durchaus positiv, dass er sich für den Erhalt des Schwimmbades eingesetzt habe.
„Aber“, sagte der LWG-Fraktionsvorsitzende, „wir warten auf ein Konzept“.
Dieser Erwartungshaltung schloss sich Stadtvertreter Dr. Dieter Heilmann an und wagte zudem einen Blick in die Zukunft.
„Ich kann jetzt schon sagen: Das gibt eine Pleite“, so Heilmann

Mehr dazu im heutigen Artikel des Schleiboten, 22. Mai 2012.

Derzeit werden im Rahmen eines Architektenwettbewerbes -initiiert durch die Atlantic Maritime AMA GmbH- mit elf mitwirkenden Architekten die besten Ideen gesucht, die sich auf dem Gelände realisieren lassen.
In etwa drei Monaten sollen demnach erste Ergebnisse vorliegen.

Am Anfang…

das Bauschild.

Kappelns neues Entrée in sichtbarer Aufbruchstimmung.

„Es wird ein leichter, kompakter Bau skandinavischer Art mit freundlicher Ausstrahlung“

Die Schleibrücken-Immobilien GmbH kündigte just vor einem Jahr im Mai 2011 den Baubeginn für 2012 und die Fertigstellung der zum Teil barrierefreien Eigentumswohnungen und des Restaurants auf dem Gelände der alten Schleibrücke für 2013 an.
Laut Bauschild erfolgt der voraussichtliche Baubeginn nunmehr 2013.

Quelle: kappeln-eschmidt (Fotos)

Port Olpenitz bietet erste Liegeplätze…

… nicht überdimensioniert, sondern klein und beschaulich geht es künftig im Seglerhafen von Port Olpenitz zu, der mit seinen neuen 140 Liegeplätzen eine Anlaufstelle für Törns z.B. in die dänische Südsee bieten könnte.

Die kleine „Interims Marina mit Werbeeffekt„, die im Juni durch die neuen Betreiber Mittelmann Werft und Eberhardt Maritimcenter eröffnet werden soll, trägt dabei viel Verantwortung, so Sebastian Glaser, Sprecher des Insolvenzverwalters:

„Die neue Steganlage ermöglicht es, schon jetzt die hervorragenden Bedingungen in Port Olpenitz für Segler und Sportboote zu nutzen und bekannt zu machen.“

Denn das einstige Vorzeigeprojekt kann derzeit nicht viel Neues aufweisen, eine Belebung des Projektes schient dringend erforderlich, um die Pläne -auch in abgespeckter Form- weiter realisieren zu können.

Die noch mangelnde Infrastruktur soll vorerst behelfsmäßig aufgefangen werden: Containerduschen und Toiletten, Leihfahrräder.

Vor allem die beachtliche Tiefe des Hafenbeckens von 7m und die Möglichkeit auch für große Schiffe, unproblematisch an den Schwimmpontons und Stegen anlegen zu können, spricht für den neuen Hafen.
Moderat auch die Preise: Die klassische 10m Yacht zahlt für den Liegeplatz 15 Euro pro Tag – normaler Durchschnitt.

Ob der Hafen Durchschnitt bleibt, oder die einstigen fantastischen Pläne eine Neuauflage erleben, zeigt die Zeit; die Port Olpenitz GmbH scheint zu wissen, worauf sie sich einlässt:

Doch setzt sich die Gesellschaft mit diesem Vorhaben auch selbst unter Druck, denn mit der Marina öffnet sie sich einer breiteren Öffentlichkeit. Wenn dann über einen längeren Zeitraum kein Baufortschritt zu erkennen ist, dann kann aus dem positiven Werbeeffekt auch schnell ein negativer werden.

Quelle: Schleibote, 11. Mai 2012

Wandel der Innenstadt…

… der Wirtschaftskreis Kappeln nimmt das Image der Schleistadt weiter und verstärkt hinsichtlich einer künftigen Wandlung unter die Lupe.

Dabei wird klar: Ohne die Mitwirkung und Mitgestaltung der Mitglieder ist nichts zu wollen und Reden allein bringt nicht weiter.

Die künftige potentielle inhaltliche Ausrichtung der Stadt beschäftigt die Mitmischenden.
„Welcher Kern soll Kappeln künftig auszeichnen ? Maritim, Historie, Gesundheit, Tourismus ?“ fragt Stefan Lenz, WPK Vorsitzender, die Richtung ab, die sich ebenfalls mit „Barrierefreiheit, Ökologie, Wohnzufriedenheit, Architektur [und] Einzelhandel“ beschäftigen könnte.

Die üblichen, auffallenden Verdächtigen dürften dabei jür jederman, ob Einwohner oder Tourist – und nicht nur den beauftragten Landschaftsarchitekten- erkennbar sein:

Die Architekten hinterfragten die einladende Bestimmtheit des Fährbergs als Zuweg in die Innenstadt. Fremde könnten sich auf den ersten Blick kaum erschließen, dass der Weg vom Hafen in die Einkaufsstraße über den Fährberg führt. Weitere Beispiele: Extrem unterschiedliche Fassadengestaltung. Keine klaren Raumkonturen. Gestalterische Brüche.

Das ist alles nicht neu oder unbekannt, und entsprechend mau sehen dies Ergebnis einige WPK Mitglieder, denen die bisherige Analyse und Konzeptfrage nicht weit genug beantwortet schien.
Stefan Lenz hingegen verteidigt den Anfang, der auf die Sprünge helfen soll:

Denn bei allem Wagnis dürfe man eines nicht vergessen: „Wenn wir nichts tun, sind wir irgendwann weg“, prognostizierte Lenz. „Dann haben wir es aber auch nicht anders verdient.“

Quelle: Schleibote, 10. Mai 2012