Winterstarre…

… vor dem großen und lange erwarteten Bauboom in Port Olpenitz, „die Bagger rollen an…“

Deshalb mangels aktueller Neuigkeiten ein Blick zurück, statt in die Zukunft…

Genau heute, vor…

…einem Jahr, 2010
Die geplante Schleibrückenbebauung der Projektentwicklung Harm GmbH und Co. KG wird vorgestellt:

Und die hat wie üblich Großes vor:
Anstatt wie die dort umliegenden Häuser ein, höchstes zweigeschossig zu bleiben, plant das Architekturbüro einen bis zu dreigeschossigen (drei Vollgeschosse!) Gebäudekomplex mit 14 Wohnungen, Gaststätte, 33 Stellplätzen für PKW plus jeweils 5 Stellplätzen für Busse und Motorräder.

Im Gebäude selbst dann endlich die langersehnte Werbe- und Präsentationsfläche für das Port Olpenitz Projekt, trotz inzwischen fertiggestelltem Musterhaus auf dem eigentlichen Gelände.

…zwei Jahren, 2009
ganz im Zeichen des zu erwartenden Urteils des Schleswiger Oberverwaltungsgerichtes…

Und obwohl die genauen Inhalte und Einzelheiten des Vor-Schlichtungsgepräches gegen Androhung eines Ordnungsgeldes (vergl. SchleiSchnack) von NaBU und Port Olpenitz GmbH nicht an die Öffentlichkeit gegeben werden dürfen, sind sich die beiden Landtagsabgeordneten einig: „Der Investor sei zu umfangreichen Eingeständnissen zum Schutz von Flora und Fauna bereit. Weder die Stadt Kappeln, noch das Umweltministerium oder die Landesplanung hätten Bedenken gegen das Projekt.“

…drei Jahren, 2008,
das Ahlhornurteil und die Folgen

Wie sich die kürzlich bekannt gewordene Verzögerung des Vertragsabschlusses zwischen BIma und ConeGroup in Sachen „barrierefreies Sport- und Freizeitzentrum“ aus eben diesem Urteil heraus auf Kappeln auswirken könnte, bleibt abzuwarten.

…vier Jahren, 2007,
von Pavillonstandorten und Galionsfiguren

„Wie allgemein bekannt, hatte Wilhelm Busse ein komplettes Alternativkonzept für den Harmschen Verkaufspavillon erarbeitet. Dieses Konzept hatte er am 6. Januar 2007 an den Bürgermeister geschickt, mit der Bitte um eine neue Standortdiskussion.
Die Antwort kam prompt ca. 3 Wochen später: Ich [Feodoria] gebe das zur Diskussion an den Bauausschuß.
Frage: Wann wird dies jetzt hier verhandelt?
Antwort: Gar nicht, die Entscheidung ist längst gefallen.“

Zeit für den Frühling…

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Neues…

… „aus aller Welt“

Das aktuelle e-magazine/ Heft „Bellevue“ widmet Port Olpenitz auf Seite 9 einen Zehnzeiler…

„Kurz vor Weihnachten konnten die Projektverantwortlichen einen Meilenstein feiern…“

Gemeint ist die Übergabe des ersten Hauses des ersten Bauabschnittes.
Der nächste Schritt ist eine Teileröffnung des Hafens in 2011…

Exkurs…

… „Hand auf´s Herz

Für den Erhalt von Kappelns historischen Gärten

In Kappeln gibt es den ältesten Kleingartenverein Deutschlands.
Die Gärten der Reeperbahn zählen zu den letzten erhaltenen Urparzellen aus dem Jahre 1814.
Viele Kappelner spazieren täglich durch dieses grüne Herz und erfreuen sich an dem Blick in die Gärten, an dem alten Baumbestand und an den wildlebenden Tieren.
Kaum einer weiß jedoch, dass sich hier, direkt im Herzen der Stadt eine historische und biologische Besonderheit befindet…

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Hier!

3,4 Millionen Euro für …

… eigentlich nichts.

Hofgeismar.
Die Besitzgesellschaft Domäne Beberbeck hat für das geplante Ferienresort zwischen Februar 2007 und 31. Dezember 2010
3,4 Millionen Euro
an Kosten verbucht.
Hinzu kommen 440.000 Euro an Verwaltungsausgaben, die zwischen 2004 und 2007 anfielen.

Immerhin 38.000 Euro davon sind die auf Investorensuche entstandenen notwendigen Reisekosten; die Bauleitplanung kommt auf 2,4 Millionen Euro.

Die Pläne des Resorts wurden mangels Interesse und Investoren gestoppt.

Stuttgart 21 im Miniformat…?

… was die im Süden können, kann der Norden auch.

Vielleicht.

Zur -beschlossenen- Bebauung im historischen Kleingartenviertel Kappelns ein Artikel der Seniorenseite im Schleiboten vom 22. Februar 2011, der die Misere an der Kappeln schon länger krankt aufzeigt:

Bürgerbeteiligung als Fremdwort, Transparenz uninteressant.
Nicht abwendbare rechtsverbindliche Beschlüsse, deren Zustandekommen mit Fragezeichen versehen sind und gleichzeitig Unumkehrbarkeit demonstriert:

Runter mit den ersten Bäumen, denn es ist eh’ zu spät. „Stuttgart 21“ im Miniformat in Kappeln ?

Bürgerbeteiligung im Sinne von Einbindung öffentlicher Belange sieht anders aus: im Vorfeld mehr informationsgestütztes Pro und Contra und nicht Verweis auf formal-rechtlich legal zustande gekommene Beschlüsse. Nicht alles, was legal ist, ist auch legitim.
Wie sagte Heiner Geißler im Rahmen des Runden Tisches zu „Stuttgart 21“ ? „Die Zeit der Basta-Politik ist vorbei.“

Ob das auch für Kappeln in Frage kommt?

Kappelns "Aushängeschild"…

… nein, eben nicht….

Statt explizit Port Olpenitz erhält diese Auszeichnung im neuen Katalog „Kappeln, eine Schleistadt zum Verlieben“ unter anderem die Angelner Dampfeisenbahn.

Aber auch Port Olpenitz wird gewürdigt:

Der weite weiße Ostseebadestrand im Ortsteil Weidefeld ist von Kappelns Zentrum aus nicht weit.
Und wer hier surft, schwimmt oder in der Sonne badet, dessen Blick fällt auf die ersten Häuser von Port Olpenitz, dem neuen maritimen Ferienresort direkt am Wasser.

Geld und ein Investor…

… mehr braucht es nicht, und schon könnte die aufgegebene Marinewaffenschule in Ellenberg endlich endlich wieder eine Zukunft haben. Eine Analyse der BIG Städtebau-GmbH, vorgestellt in Kappeln, zeigt Chancen auf, die der Schleibote von heute beschreibt.

So eignen sich nach Big-Analyse die Grundstücke, die unmittelbaren Blick zur Schlei haben, beispielsweise für Appartementhäuser.
Im Süden, das heißt in dem Bereich, der am engsten mit der übrigen Wohnbebauung Ellenbergs verbunden ist, könnte weiterer Wohnraum entstehen. Die Big schlägt konkret Einfamilienhäuser vor, auch, weil sie einen Zuzug mit Blick auf die Verwirklichung Port Olpenitz’ prognostiziert.

Allerdings
Der Weg dorthin ist lang, der aktuelle Zustand der vorhandenen Gebäude lässt zu wünschen übrig, funktionale als auch gestalterische Mängel überdecken das mögliche Potenzial.

Der Ansatz liegt wie so oft bei fehlenden, bzw. benötigten Finanzen:

Die Kosten kalkuliert die Big folgendermaßen: 500 000 Euro für die Vorbereitung (darunter etwa Planung und Zuschussabwicklung), 6,5 Millionen Euro für Ordnungsmaßnahmen (darunter Abbruch, Erwerb, Rückbau, Entsiegelung) und eine Million Euro für Bauarbeiten (darunter Sanierung, Modernisierung des noch zu nutzenden Simulatorgebäudes und den Bau der Steganlage).

Die BImA ist duchaus bereit, das Gelände zu verkaufen, so dass sich nunmehr rechnerisch die Situation darstellen liesse, wie folgt:

Demnach könnte die Stadt sechs Millionen Euro durch zweckgebundene Grundstückserlöse einnehmen, 1,1 Millionen Euro seien von Land und Bund als Zuschuss zu erwarten, weitere 900 000 Euro müssten als städtische Eigenmittel fließen.

Der Idee des „Flächenkonzeptes für einen künftigen Investor“ hatte folglich auch nicht wirklich jemand aus Hauptausschuss oder Stadtvertrettung etwas entgegenzusetzen.

Einstimmig folgten die Hauptausschussmitglieder dem Vorschlag, basierend auf diesen Untersuchungen parallel zur Idee eines barrierefreien Sport- und Freizeitzentrums weitere Nutzungsoptionen von der Verwaltung prüfen zu lassen.

Übrigens: Die Conegroup um John Teunissen, der sich seit Jahren um die Verwirklichung des barrierefreien Sportzentrums Kappelns bemüht, hat sich noch nicht zu den neuesten Entwicklungen geäussert.

Das war´s…

… dann wohl:

Der Status Quo in Rheinsberg 2011

Es gab schonmal einen Versuch, den Touristen für den Winter etwas zu bieten – das Thermalbad.

Schwochow: Das ist auch so ein Punkt. Wir müssen diskutieren, wie wir mit der Sole umgehen, die wir auf dem Grundstück aus dem Boden holen.
Nach der Aussage von Herrn Harm vor zwei Jahren wird das Thermalbad selbst wohl nichts mehr.

[…]

Die Hoffnung auf ein Thermalbad haben Sie aufgegeben?

Schwochow: Ja. Ich sehe für uns da keinen Ansprechpartner mehr, wenn derjenige, der das Bad bauen sollte, in Waren ein anderes betreibt.

P.S.
Der Seepark Waren, Planung Harm, kann nach wie vor seit 2006 keinen Baubeginn verzeichnen.

38,1 Millionen Euro…

…Geldeinsatz ergeben ein Vier-Sterne-Superior-Hotel direkt an der Strandpromenade von Kühlungsborn.

Der Projektentwickler bauwo, Hannover, freut sich auf die Einweihung der neuen 170 Zimmer Hotelresidenz & Spa unter Betreiberleitung der Emdener Hotelgruppe Upstalsboom im April.

Insgesamt sollen zu den bereits bestehenden 180.000 Betten im Nordosten Mecklenburgs in diesem Jahr weitere 2000 hinzukommen.