URLAUB XXL

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http://www.shz.de/lokales/schleibote/urlaub-im-xl-format-id15934996.html

 

305 Quadratmeter, neun Schlafzimmer, vier Bäder, Platz für 24 Personen – das neuste Angebot im Ostseeresort Olpenitz ist eines, das offenbar bislang einzigartig in Deutschland ist. Das zumindest sagen die Verantwortlichen von „Luxusferienhaus.de“, die die Vermarktung der XLHäuser übernommen haben. Gestern stellten sie ihr Konzept vor, das in erster Linie große Familien oder beispielsweise Firmen im Blick hat.

„Bislang haben wir insgesamt rund 240 Häuser im Angebot, und zwar in Schweden und Dänemark“, sagt Kathrine Højbjerg von „Luxusferienhaus.de“. „Und jetzt auch in Olpenitz.“ Das Resort ist der erste Standort für den Vermarkter, der die vom dänischen Unternehmer Skanlux Huse errichteten Häuser unter seine Fittiche genommen hat. Fünf sind fertig, fünf weitere kommen im Februar hinzu, noch mal fünf im Juni, und zusätzliche zehn sind geplant.

Quelle: shz/26.1.2017

Läuft!

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Das „Ostseeresort Olpenitz ist „der Renner“ zu Weihnachten / Häuser und Ferienwohnungen über die Feiertage fast ausgebucht“

Schreibt die SHZ am 24.12.2016 und verweist auf ein gutes Jahr für das Ostseeresort,
das stetig wächst und alle Erwartungen übertrifft.

„Jede Woche werden wieder welche fertig, und wir nehmen sie sofort in die Vermietung. Es läuft jetzt zu den Feiertagen absolut super“, freut sich Alina Sellig von der Ferienhausagentur. „2016 ist ein sehr gutes Jahr. Viel besser als alle Prognosen.“ Auch Silke Hössermann von der Agentur Meerzeit ist zufrieden. „Olpenitz ist der Renner. Der Blick aufs Wasser, den man praktisch von überall hat, ist eben das Besondere. Das entschädigt die Gäste für alle Nachteile, die es noch gibt. Sie kommen trotzdem immer wieder. Wir haben inzwischen sehr viele Stammgäste.“

Dass dabei naturgemäß nicht nur Rosinen im Kuchen sind, bleibt allerdings ebenfalls deutlich, wie sich durch das Urteil eines Feriengastes ableiten lässt:

Seine Frau meint, dass es im Sommer vielleicht zu voll werden könnte. „Aber vielleicht verläuft es sich auch. Das Gelände ist ja riesig.“ Nicht so gut gefällt ihr die Architektur, besonders die großen dreistöckigen Häuser mit teilweise bis zu zwölf Wohnungen, die jetzt gebaut werden. „Schön ist anders“, sagt sie. „Aber wenn man sich umdreht, sind da der Strand und das Wasser und das ist es, weswegen wir hier sind.“

Quelle: SHZ/24.12.2016

Handlungsbedarf…

olpLängst nicht in trockenen Tüchern scheint die aktuelle Baulage um die Unstimmigkeiten in Sachen „Bollwark“ im Ferienresort Olpenitz an der Schleimündung.
Der Abwasserstreit – in Kurzform: zu groß geplant, zu klein gebaut – ist nach wie vor nicht vom Tisch. Das Problem der fehlenden Abwasserleitungen, die eine notwendige Kapazität zum reibungslosen Ablauf für die insgesamt 82 geplanten Wohneinheiten gewährleisten, geht in die nächste Runde und wirft neue Fragen auf:
Wer haftet, wer bezahlt, wer ist verantwortlich.

Deren Geschäftsführer Per Barlag Arnholm hatte bislang erklärt, dass er eine Erschließung ablehnt, die vom ursprünglichen Konzept abweicht. Für Irritation sorgte in der vergangenen Woche eine Äußerung des Bürgermeisters Heiko Traulsen. Etliche Politiker hatten Traulsen so verstanden, dass es grünes Licht für das BollwarkProjekt gibt. Nun stellte Traulsen im Hauptausschuss klar, dass Arnholm zwar vom grundsätzlichen Nein abgerückt sei, doch dies an Bedingungen geknüpft habe und es noch keine Einigung gebe. Dem Vernehmen nach besteht Arnholm unter anderem darauf, dass die Stadt die bestehende Abwasserleitung übernimmt, dass die Helma eine Bürgschaft für Straßenschäden erhält und dass es eine Gewährleistung für die Standsicherheit der Nordmole (Foto) gibt.

Quelle: SHZ/21.10.2016

 

 

„Und sie bewegt sich doch…“

…geplant war alles ganz anders.

Im ehemaligen Port Olpenitz, inzwischen kurz ORO, Ostseeresort Olpenitz genannt bewegt es sich. Nur leider nicht so, wie es soll.

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Denn im Sinne des Erfinders können die derart großen auftretenden Löcher im Boden nicht sein, die die Standfestigkeit der Mole schwächen könnten.
Durch veränderte Bebauungspläne ist die ohnehin künstlich entstandene Nordmole, Prunkstück der gesamten Anlage mit den einzeln stehenden Villen und Edelimmobilien unter Umständen sogar geschwächt, denn das Deckwerk der Mole drohe in die Baugruben zu fallen. Nicht nur Anwohner zeigen sich besorgt, auch der Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz (LKN) und P0litik sind aufmerksam:

Thomas Langmaack vom LKN sagt nun: „Die Gruben machen uns Sorgen.“

Die Helma Ferienimmobilien GmbH hat als größter Investor im Resort schon seit Längerem eine Überprüfung der Mole eingefordert, auch aufgrund der veränderten Bebauungspläne in diesem Bereich. Da überraschte es kaum, dass der Bauausschussvorsitzende Volker Ramge (CDU) mitteilte, dass die Helma „das Entsetzen“ mit Blick auf die „wirklich tiefen und dicht am Wasser befindlichen Baugruben“ teile. „Und auch wir machen uns Gedanken“, sagte Ramge, „auch wenn wir nicht für die Bausicherheit zuständig sind“. Peter Koch (LWG) formulierte deutlich: „Diese Löcher machen Angst.“

Die Lösung des Problems klingt dabei herrlich vertraut:

„Der Bauherr wird aufgefordert, die Baugrube von Landseite zu sichern und zu stabilisieren.“ Wie das genau geschieht, bleibe dem Bauherrn überlassen, Langmaack kündigt aber auch Kontrollen seitens des LKN und des Bauamtes an.

Quelle: Schleibote, 29.9.2016