Blinder Aktionismus oder…

…lieber Weitsicht?

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In Sachen Schleiterrassen/ Ellenberg, geht es weiter – irgendwie.
Und da Kappeln mit Großprojekten so seine Erfahrungen hat, natürlich auch mit Stolpersteinen, Vorsicht, Bedenken und forschem Ehrgeiz.

Wohin das führt, ist derzeit offen, sicher nur:

ES SOLL ETWAS PASSIEREN.

Und das, was passieren soll, liegt irgendwo zwischen „Hinhaltetechnik“ ( Rainer Moll, SPD) und  „letzte Punkte abarbeiten„( Heiko Traulsen, Bürgermeister).

 

Der bislang kritische städtebauliche Vertrag scheint demnach – endlich – zu einer für beide Vertragspartner akzeptablen Version gefunden zu haben. Einziges Problem: Wer darüber beschließen soll und zu welchem Zeitpunkt sind zwei neue Gesichtspunkte, über die nun gestritten wird.

Ausgangspunkt ist dabei ein Antrag der beiden großen Fraktionen der Stadtvertretung, CDU und SPD, für die der städtebauliche Vertrag inzwischen Unterschriftsreife hat. Ziel des Antrags ist „eine abschließende Entscheidung der Stadt“ zum Vertrag – und zwar noch im März. Danach fordern beide Fraktionen zwei kurzfristige Sitzungen des Bauausschusses (am 13. und 20. März), um spätestens beim zweiten Termin einen Beschluss fassen zu können, der den Bürgermeister auffordert, den städtebaulichen Vertrag zu unterschreiben.

Die abschließende Entscheidung in dieser Sache verankern CDU und SPD in der Verantwortung des Bauausschusses und berufen sich dabei auf die Zuständigkeitsordnung der Stadt. Aus der geht die Autorität eben dieses Fachausschusses bei „Entscheidung über den Abschluss von Erschließungs- und städtebaulichen Verträgen, soweit ein Betrag von 25 000 Euro überschritten wird“ hervor.

Allerdings: Anstatt blind drauflos zu preschen gibt es auch alternative Gedanken, zum Beispiel seitens der Liberalen Wählergemeinschaft Kappelns:

Erschließungs- und städtebauliche Verträge seien derart bedeutungsvoll, dass eine Entscheidung darüber „dem höchsten Gremium unserer Stadt, der Stadtvertretung,“ übertragen werden solle. Und Bürgermeister Heiko Traulsen möchte zunächst die anwaltliche „Gesamtbetrachtung“ des Vertrags, also inklusive aller Anhänge und letzter Kommentierungen, abwarten, da man sich bislang in den Gesprächen ja nur auf die augenscheinlich kritischen Punkte beschränkt habe. So liest Traulsen auch die anwaltliche EMail, in der auch davon die Rede ist, dass die Stadt entscheiden möge, ob sie sich „mit diesem Verhandlungskompromiss auf den Weg machen soll“. Traulsen: „Auf den Weg machen, heißt für mich, diese letzten Punkte abzuarbeiten.“

Den gesamten Artikel lesen Sie im Schleiboten, vom 4.März 2017.

Olpenitz wacht auf, Kappeln auch?

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Der Schleibote von heute, 1.3.2017 liefert gute Aussichten für Kappelner Gewerbetreibende, die sich in dem für 2022 fertiggestelltem Feriendorf Olpenitz engagieren und einbringen soll(t)en.

Auf Nachfrage erläuterte Sönnichsen, dass die Helma Ferienimmobilien GmbH die angebotenen Flächen baue und anschließend verkaufen wolle – zu einem geschätzten Quadratmeterpreis von 3500 bis 4000 Euro. „Wer mit seinem Gewerbe dort aktiv werden will, muss kaufen“, sagte der Projektentwickler. „Helma wird die Flächen nicht zur Vermietung anbieten.“ Die Vergabe erfolgt demnach als sogenannter erweiterter Rohbau, den Innenausbau übernimmt der Käufer. Gleichwohl ist Sönnichsen bereit, sowohl Kauf- als auch Mietinteressenten zu sammeln. Immerhin bestehe die Möglichkeit, dass ein Käufer das Erdgeschoss eines Gebäudes anschließend in die Vermietung gebe. Ebenfalls auf Nachfrage sprach Sönnichsen von geplanten Freizeiteinrichtungen im Resort, zuvor hatte er bereits klargestellt, dass man das Feriendorf als Tagesziel für Urlauber etablieren wolle.

 

Quelle: http://www.shz.de/lokales/schleibote/so-sind-die-perspektiven-im-feriendorf-id16234491.html

Nah ans Wasser…

… oder gar nicht?

Die Investoren der Schleiterrassen auf dem Gelände der ehemaligen Marineschule Kappeln im Stadtteil Ellenberg dürften sich freuen:
Es darf auch nah am Ufer im Schutzgebiet gebaut werden – schließlich gilt:
„Die meisten Kaufinteressenten wollen doch direkt am Wasser leben.“

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Tatsache ist: Das Innenministerium hatte bei seiner Genehmigung der Plan-Änderung die Wohnbauflächen innerhalb des 100-MeterGewässerschutzstreifens sowie innerhalb der 50-MeterNutzungsverbotszone ausdrücklich herausgenommen – und sich dabei unter anderem auf das Landesnaturschutzgesetz berufen, in dem es heißt: „An Gewässern erster Ordnung sowie Seen und Teichen mit einer Größe von einem Hektar und mehr dürfen bauliche Anlagen in einem Abstand von 50 Metern landwärts von der Uferlinie nicht errichtet oder wesentlich erweitert werden. An den Küsten ist abweichend von Satz 1 ein Abstand von mindestens 150 Metern landwärts von der mittleren Hochwasserlinie an der Nordsee und von der Mittelwasserlinie an der Ostsee einzuhalten.“

Weil diese als Wohnbauflächen dargestellten Gebiete im 100-MeterBereich also nicht genehmigt wurden, gilt, so erklärte es Annette Kießig, für sie stattdessen der vorherige FPlan, in dem sie als „Sondergebiet Bund“ ausgewiesen waren. Nun hält das geänderte Landesnaturschutzgesetz auch Übergangsvorschriften bereit – etwa für Flächen, für die in einem am 24. Juni 2016 rechtswirksamen FPlan eine Bebauung vorgesehen ist oder dessen bisher vorgesehene Bebauung (in diesem Fall eine Bebauung nach Sondergebiet Bund) umgewidmet werden soll. Die Folge: Der geforderte 150 Meter breite Gewässerschutzstreifen muss nicht berücksichtigt werden.

Zitat / Quelle
Shz / Schleibote, 23.02.2017

URLAUB XXL

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http://www.shz.de/lokales/schleibote/urlaub-im-xl-format-id15934996.html

 

305 Quadratmeter, neun Schlafzimmer, vier Bäder, Platz für 24 Personen – das neuste Angebot im Ostseeresort Olpenitz ist eines, das offenbar bislang einzigartig in Deutschland ist. Das zumindest sagen die Verantwortlichen von „Luxusferienhaus.de“, die die Vermarktung der XLHäuser übernommen haben. Gestern stellten sie ihr Konzept vor, das in erster Linie große Familien oder beispielsweise Firmen im Blick hat.

„Bislang haben wir insgesamt rund 240 Häuser im Angebot, und zwar in Schweden und Dänemark“, sagt Kathrine Højbjerg von „Luxusferienhaus.de“. „Und jetzt auch in Olpenitz.“ Das Resort ist der erste Standort für den Vermarkter, der die vom dänischen Unternehmer Skanlux Huse errichteten Häuser unter seine Fittiche genommen hat. Fünf sind fertig, fünf weitere kommen im Februar hinzu, noch mal fünf im Juni, und zusätzliche zehn sind geplant.

Quelle: shz/26.1.2017

Läuft!

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Das „Ostseeresort Olpenitz ist „der Renner“ zu Weihnachten / Häuser und Ferienwohnungen über die Feiertage fast ausgebucht“

Schreibt die SHZ am 24.12.2016 und verweist auf ein gutes Jahr für das Ostseeresort,
das stetig wächst und alle Erwartungen übertrifft.

„Jede Woche werden wieder welche fertig, und wir nehmen sie sofort in die Vermietung. Es läuft jetzt zu den Feiertagen absolut super“, freut sich Alina Sellig von der Ferienhausagentur. „2016 ist ein sehr gutes Jahr. Viel besser als alle Prognosen.“ Auch Silke Hössermann von der Agentur Meerzeit ist zufrieden. „Olpenitz ist der Renner. Der Blick aufs Wasser, den man praktisch von überall hat, ist eben das Besondere. Das entschädigt die Gäste für alle Nachteile, die es noch gibt. Sie kommen trotzdem immer wieder. Wir haben inzwischen sehr viele Stammgäste.“

Dass dabei naturgemäß nicht nur Rosinen im Kuchen sind, bleibt allerdings ebenfalls deutlich, wie sich durch das Urteil eines Feriengastes ableiten lässt:

Seine Frau meint, dass es im Sommer vielleicht zu voll werden könnte. „Aber vielleicht verläuft es sich auch. Das Gelände ist ja riesig.“ Nicht so gut gefällt ihr die Architektur, besonders die großen dreistöckigen Häuser mit teilweise bis zu zwölf Wohnungen, die jetzt gebaut werden. „Schön ist anders“, sagt sie. „Aber wenn man sich umdreht, sind da der Strand und das Wasser und das ist es, weswegen wir hier sind.“

Quelle: SHZ/24.12.2016